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Lebenslauf der Delphine

 

 

Die Tragezeit

Der Embryo entwickelt sich in der Gebärmutter des Weibchens ;
es gibt keine Zwillinge , also keine 2 Befruchteten Eizellen .
Ist dies in seltenen Fällen doch der Fall, stirbt eine Eizelle ab .
Es wird immer nur ein Kind ausgetragen . Die Tragezeit ist nicht proportional zur Körpergröße - sie dauert bei dem 10 Meter langem Entenwal ungefähr 12 Monate , genauso lang wie beim Rundkopfdelphin , der aber nur 3 bis 5 Meter lang ist. Meistens sucht die werdende Mutter in der Delphinschule andere Weibchen , die ihr bei der Geburt helfen , und später das Kind solange mit ihr aufziehen , bis es selbstständig ist .

 

Die Geburt                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        

Die meisten Jungen Delphine verlassen mit dem Schwanz voran den warmen Mutterleib , und finden sich danach in meist nur wenig grad warmen Wasser wieder . Brustflosse und Finne sind dabei anfangs wie am Körper festgeklebt , können

aber , sobald das Baby einmal draußen ist , eingesetzt werden . Einige andere Delphinweibchen , meist jüngere Tiere helfen der Mutter bei der Geburt ; auch um zu lernen und Erfahrung zu sammeln , um ihren eigenen Kind bei der Geburt einen sicheren Start ins Leben sichern zu können . Die Nabelschnur reißt von alleine .

Die Delphinmutter oder eine Helferin stupst das Neugeborene behutsam zur Wasseroberfläche , wo es den ersten Atemzug seines Lebens macht . Es kommt aber auch vor , dass das Kleine von selbst nach Oben schwimmt . Unterschiede zum Muttertier bzw . zum ausgewachsenen Delphin liegen bei Jungtieren abgesehen von der Größe meist nur in der Färbung . Das Baby hat ungefähr 30 % der Körperlänge der Eltern ; so ist ein Tümmler Neugeborenes ca. einen Meter lang , ein Pottwalkind 4 Meter - in Menschlichen Maßstäben wäre das ein Kind von über 50 cm größe .

 

Aufwachsen

Die erste Erfahrung die das Jungtier wohl machen wird ist die Kälte , in die es aus dem warmen Bauch der Mutter eingetaucht ist . So ist es wichtig , dass der kleine Delphin schnell eine dicke Fettschicht bekommt , um den Temperaturen trotzen zu können. Delphin-bzw. Walmilch hat einen viel größeren Fettanteil ( 15 bis 40 % ) wie die Menschliche (4 bis 5 % ), doch das Trinken ist etwas , was das kleine erst einmal lernen muss , denn Delphine haben keine Lippen und können deswegen auch nicht saugen . Die Mild der Mutter wird aus der Zitze herausgespritzt und das kleine hat lediglich zu lernen , wie es die Schnauze halten muss , um sie aufzufangen . Das Kind wächst mit erstaunlicher Geschwindigkeit und verdoppelt seine Größe innerhalb eines Jahres und versiebenfacht sogar in einigen Fällen sein Gewicht .

 

Entwöhnung

Nach 4 bis 5 Monaten hilft die Mutter seinem jungen feste Nahrung zu sich zu nehmen , die Stillzeit an sich dauert aber bis zu einem Jahr , und bei größeren Arten , wie dem Pottwal bis zu 4 Jahren . Im Laufe dieser Zeitspanne verliert die Muttermilch nach und nach an Nährstoffreichtum - gleichzeitig wird das Jungtier immer unabhängiger und geht selbst auf die Jagd .

 

Kindergarten

Vor allem bei Pottwalen , die zur Futtersuche meist tief tauchen müssen , und so nicht auf ihr Jungtier acht geben können , gibt es eine gart Kindergarten . Einige Weibchen achten auf mehrere Jungen, während die anderen Wale auf die Jagd gehen können , um für sich und ihr Jungens etwas zum fressen zu finden . Die Kindergärten nennt man auch Nurseries .

 

Aufwachsen und lernen

Delphinkinder haben während ihres Wachsens viel zu lernen : zu jagen , sich zu orientieren , sich und die Gruppe zu verteidigen , Fallen und vor allem Netzen zu entkommen . Innerhalb der Gruppe lernen sie die sozialen Bindungen und die Spielregeln kennen . Vor allem ihre große Neugier hilft ihnen beim lernen , denn alles muss angeschaut , untersucht , berührt und probiert werden . Das dies nicht immer gut ausgeht ist klar , aber vor allen von Fehlern lernt man . Der Spieltrieb ist bei den Jungtieren wie auch bei uns Menschen recht hoch , verliert sich aber kaum wenn sie heranwachsen . Die Geschlechtsreife der Delphine tritt je nach Art vom 2 bis zum 20 Jahr ein - meist ist dieser Wehr von der Populationsgröße abhängig .

 

Der richtige Augenblick - Streicheln , Liebe und Sex

Da Delphine einen ausgeprägten Tastsinn haben , ist der Körperkontakt innerhalb der Gruppe sehr wichtig für das soziale Gefüge . Delphinweibchen sind nach dem ersten Eissprung geschlechtsreif , werden aber erst später Mütter , um ihrem Nachwuchs durch eigene Erfahrungen in der Mutterrolle einen besseren Start ins Leben geben zu können , und um somit ihr Überleben zu sichern . Die Paarungszeiten sind von Art zu Art verschieden , während sich der Amazonasdelphin
häufig in Trockenzeiten fortpflanzt , haben andere ortfeste Delphinfamilien keine feste Paarungszeiten . Ein Weibchen paart sich meistens mit mehreren Männchen , die regelrechte Kämpfe um sie führen . Bei Delphinen erkennt man Spuren dieser Kämpfe häufig an Bissspuren oder Kratzern an der Haut .
Die Paarung selbst läuft meistens nach einem langen Geschmuse hab . Die 2 Delphine schwimmen Bauch an Bauch , und paaren sich in verschiedenen Positionen . Der Delphinpenis ist immer erigiert , und wir durch zwei Muskeln in der Falte gehalten . Bei der Paarung erschlaffen diese Muskeln, und der Delphin kann seinen Penis in die Delphinvulva einführen . Anderst als bei anderen Säugern übernimmt das Weibchen die "Arbeit" und massiert mit Muskeln in ihrer Scheide den Penis des Männchens . Die Paarung dauert nicht lange , da beide tiere wieder an die Wasseroberfläche müssen .

 

Reaktionen auf den Menschen

Auf den Walfang reagierten einige er Arten mit kürzerer Reifezeit , früherer Schwangerschaft und der Veränderung anderer Merkmale . Gefährdet sind aber vor allem Arten , bei denen der Fortpflanzungszyklus sehr lange dauert , die Lebenserwartung dagegen aber recht kurz ist . Wie zum Beispiel beim Hectordelphin, der einen Fortpflanzungszyklus von 3 Jahren und eine Lebenserwartung von 15 bis 20 Jahren hat . Bestandsschätzung gehen von nur noch 3000 Tieren aus - diese Delphinart ist sehr stark vom Aussterben bedroht .

 

Das Ende des Lebens

Wie auch der Mensch reagieren Delphine auf die Population der eigenen Rasse . Ein gutes Beispiel beim Menschen ist der zweite Weltkrieg , bei dem vor allem Männer das Leben verloren haben . In den späteren Jahren wurden viel mehr Jungen auf die Welt gebracht ; solange bis ein Ausgleich erreicht war . Dies ist bei Delphinen genauso , die auf Natürliche und auf Menschliche Einwirkungen in die Population reagieren . Doch wenn die Todesfälle der Anzahl der Geburten auf längere zeit überwiegt ist die Art zum Aussterben verurteilt , wie es bei allen Delphinarten der Fall war , die nie mehr in den Meeren dieses Planetens schwimmen werden .
Wenn mehr Tiere geboren werden als sterben vergrößert sich die Population, und führen später zu Territorialüberschreitungen der einzelnen Gruppen . Die Schwankungen haben generell Auswirkungen auf das gesamte Gefüge und Netzwerk der Natur .

 

Lebenserwartung

Allgemein steigt die Lebenserwartung mit der größe der Delphin- oder Walart . Der 12 Meter lange Schabelwal lebt ungefähr so lang wie ein Mensch , der 2 Meter lange Hectordelphin ca. 15 Jahre .

Generell haben Delphine eine Lebensdauer von 20 bis 40 Jahren . Es gibt Ausnahmen , wie z.B. der Jacobita Delphin Jogi im Delphinarium Duisburg , der jetzt 30 Jahre alt ist , und somit mit seinen 1.50 Metern seine eigentliche Lebenserwartung weit überschritten hat . Wie der Mensch bez. alle Säuger gibt es bei den Delphinen Infektionen , Parasiten und Organfehlfunktionen , die entweder direkt zum Tod führen , oder die Tiere zum Opfer anderer Räuber werden lassen . Auch im Wasser gibt es eine Art von Gesundheitspolizei ; denn Räuber haben es vor allem auf Kranke und Isolierte Tiere abgesehen .

 

 

 

 

 

              

 

 

 

 

                                                                                         

                                             

 

     Einige allgemeine Informationen   

 

Viele Leute denken das Delphine Fische sind , aber dass sind sie nicht . Sie gehören zu den Zahnwalen und sind keineswegs mit Fischen verwandt .

Delphine atmen mit der Lunge und Fische atmen mit den Kiemen . Es gibt um die 32 Delphinarten , die meist in Salzgewässern , denn sie sind keine Süßwassertiere . Es gibt Delphinarten , wie z.B. den Gemeinen Delphin ,

den blau - weißen Delphin und den großen Tümmler.

Delphine können je nach Art ca. 35 - 40 Jahre alt werden. 

 

  Der Delphin , ist ein Tier, das mit den Menschen sehr stark verbunden ist .

Ihnen wird vieles nachgesagt , wie z.B. , daß sie Menschen , die am Ertrinken sind zu retten , oder vieles dazu beitragen können , kranke und behinderte Menschen zu heilen.

Delphine sind Tiere , die im Gegensatz zu anderen Tieren nicht von den Menschen fliehen , sondern sehr oft ihre Nähe suchen.

                                                                   

 

 

          

 

 

 

 

 

 

 

 Signale und Verhalten                                                                    

Delphine sind sehr verspielt . Sie spielen stundenlang am Tage . Sei es , daß sie "Kunststückchen" machen , sei es , daß sie mit ihren Artgenossen spielen . Sie machen Loopings , veranstalten Wettschwimmen , oder spielen mit gefundenen Objekten herum . Sie wurden beispielweise dabei beobachtet , wie sie mit Palmenwedeln herumgespielt haben , die sie fanden .

Auch lernen junge Delphine spielerisch durch nachahmen anderer Tiere schnell , wie sie gut jagen können .

 Aber auch Streits sind unvermeidlich , und werden oft mit hartnäckigen Diskussionen ausgetragen , wenn die Delphine sich nicht angreifen . Verlorene Diskussionen werden mit Frust ertragen , der durch Flukeschläge an der Wasseroberfläche ausgetragen wird .

Sehr eng an das Spielen ist auch die Sexualität geknüpft . 80% ihres Lebens verbringen Delphine mit Sex .

Sie paaren sich mit ihren Artgenossen , ob männlich oder weiblich , ob jung oder alt . Sie paaren sich auch mit anderen Delphinrassen und Thunfischen . Sie masturbieren sich auch an leblosen Objekten , ihre Phantasie ist diesbezüglich keine Grenze gesetzt . Sex ist für sie mehr als nur Paarung . Sie genießen ihn und praktizieren ihn genauso gern wie Menschen .

 

 

                                          

 

                                     

                                     

            

                      

                                                                                                                   

Delphinschulen                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         

  Delphine treten oft in Gruppen auf , in sogenannten Schulen , oder auch Pod's wie diese Gruppen im englischen genannt werden . Die Größe dieser Gruppen variiert je nach Delphinrasse .  

     

Merkmale des Delphins

Der Delphin ist gekennzeichnet durch seinen spindelförmigen Körper , seine waagerechte Schwanzflosse und seine kegelförmigen Zähne . Er kann sehr gut schwimmen und tauchen und kann sich sehr schnell fortbewegen , denn sein Körper ist Stromlinienförmig . Delphine sind auch gut erkennbar daran , dass ihre Nase lang und Schnabelartig aussieht . Man nennt diese auch Bottlenose : bottle (engl.) = Flasche,nose (engl.) = Nase . Also - bottlenose dolphin -.

Die Haut eines Delphins ist sehr empfindlich und kann sehr schnell verletzt werden  .Die Tiere mögen es , wenn man sie kratzt . Wenn man das tut löst sich an der Stelle die Haut , aber die Delphine mögen dies , da sie sich nicht selber kratzen können . Ist das vielleicht ein Grund warum Delphine den Menschen aufsuchen ? 

 

 

 

 

 

Orientierung und Jagd

Delphine orientieren sich wie auch die Wale mit Hilfe von Schallwellen , die sich in dem Buckel - der sogenannten Melone - des Kopfes befinden . Sie senden diese aus . Wenn die Wellen nun auf Beute oder ähnliches stoßen , werden sie zum Tier zurückgeschickt . So kann der Delphin sein Umfeld lokalisieren , seine Beute orten , Hindernisse wie Klippen oder ähnliches erkennen .

Die Schallwellen können mindestens 32 verschiedene Töne erzeugen , die für das menschliche Gehör meistens zu hoch sind .

Delphine jagen oft gemeinsam Fische , indem sie sie mit von ihnen selbsterzeugten Schallwellen lähmen . Sie zeigen dabei manchmal erstaunliche Jagdstrategien .

Auch benutzen Delphine diese Ultraschallwellen als Orientierungshilfe , ja sie verlassen sich oft sogar auf  diese

Schallwellen .

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Nahrung des Delphins

Delphine sind Feinschmecker .  Die verschiedenen Arten nehmen auch verschiedene Nahrung zu sich .  Sie sind aber alle Fleischfresser .

Der Gemeine Delphin (lat. Delfinus delphis) ernährt sich von Fischen und Kalmaren , der Blau-weiße Delphin (wissenschaftl. Stenella coeruleoalba) ernährt sich von Fischen , Kalmaren und einigen Schalentieren und der große Tümmler (wissenschaftl. Tursiops truncatus) ernährt sich von Fischen , Kalmaren und einigen wirbellosen Meerestieren .

Sie wagen es sogar , Haie anzugreifen , wenn sie sich von ihnen gestört fühlen .

In diesem Fall rammen sie ihre spitze Schnauze in den Bauch des Haies . Oft werden den Haien dadurch schwerere Verletzungen zugefügt .

Auch wirbeln Delphine gern Sand am Grund auf , um die Haie darin die Sicht zu nehmen , während die Haie sich dann nur noch auf ihren Geruchssinn verlassen , können die Delphine ihn erfolgreich abwehren , ihn gegebenenfalls sogar töten .

Große Tümmler greifen aber auch Schweinswale an , wenn sich diese im Futtergebiet der Tümmler befinden .

 

 

 

 

 


                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                               Der Delphin als Freund und Helfer                                                                                                                                                                                                                                 

         Delphintherapien

Die Delphine können eine bestimmte Beziehung zu Menschen aufstellen . So setzt man diese zur Heilung von Menschen ein , die sogenannte DELPHINTHERAPIE . Die Menschen , besonders Kinder , werden mit den Tieren in Kontakt gebracht und durch die Berührungen von Kind und Tier entspannt sich das Kind . Schon oft hatte diese Art von Therapie erfolg .

Es gibt ein Volk von Menschen , die fern ab von jeder Zivilisation leben . Sie leben wie in den früheren Jahren der Menschheit . Es ist schwierig für diese Leute Nahrung zu beschaffen . Als Hilfe haben sie aber den Delphin !

Da die Delphine auch hunger haben , drengen sie die Fische in die Enge an den Strand . Da warten die Jäger des Volkes mit Netzen . Die Fische versuchen alle möglichen Dinge , den Jägern und Delphinen zu entkommen . Sie springen !  Die Delphine bekommen genug Nahrung und auch die Menschen . So helfen sich Mensch und Tier gegenseitig .

   

 

 

 

 

 

Gefahren für einen Delphin

 

Delphine , wie auch Wale haben das schreckliche Schicksal , dass  sie im seichtem und schlammigen Wasser ihr eigenes Echo von den Schallwellen nicht wahrnehmen können und so , sehr leicht Stranden . Aber nicht nur die Natur tötet , sondern auch wir Menschen sind schuld am Tot vieler Wale und Delphine :

Delphine werden gefangen , dressiert und ausgenutzt !!!

Jeder kennt ihn : Flipper . Den netten und süßen Delphin aus der Fernsehserie . Aber keiner kennt sein trauriges Schicksal .

Er wurde dressiert und hat auch gelernt sich immer und immerwieder im Kreis zu drehen . Das hat er auch gemacht . Er verlor den Orientierungssinn und ertrank .

Noch eine riesige Gefahr sind Fischernetze . Treibnetze sind sehr gut für den Fischfang , aber niemand beachtet die Zahl , der Delphine die sich in den Netzen verfangen und ertrinken müssen .

Die Fischer interessiert dass einfach nicht und sie akzeptieren es nicht die Fische mit den Delphinen zu teilen . Sie jagen im Revier der Tiere und verscheuchen diese .

 

 

 

 

 

                                                                                                                     
                                                 

               

       Der Tümmler                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

 

Der wohl bekannteste Delphin ist der Tümmler . - Tursiops truncatus - ist sein wissenschaftlicher Name . Er ist erkennbar an seinem robusten matt - grauem Körper , an dem etwas dunkleren cape und daran , dass er gewöhnlich in kleineren Gruppen schwimmt .

Er lebt nah an der Küste und in fernen Gewässern und wird ca. 2 - 3,5 m groß und wiegt ca. 150 –300kg. Er isst gerne Fische , Kalmare und einige Wirbellose .

Der Tümmler wird zwischen 30 bis 40 Jahre alt .

 

 

 

                                              

 

 

 

 

 

 

 

 

    Der "Röntgenblick" der Delphine

 

So ist seit einiger Zeit bekannt , dass Fische die bioelektronischen Signale , welche aus Muskelbewegungen resultieren , wahrnehmen können . Besonders erlaubt dies Raubfischen auch unter Bedingungen ihr Opfer zu lokalisieren , welche eine optische Ortung z.B. in trübem Wasser nicht erlauben .

Hierzu gibt es zahlreiche Experimente im Rahmen der Haiforschung , die belegen , dass langsame Bewegungen in Kombination mit einem stressfreier Körperstatus die Angriffslust reduzieren , während alleine zwar ruhiges Verharren dies aber mit einer hohen , panikartigen Pulsfrequenz schon genügt , einen Angriff herauszufordern . Erklärt wird dies mit entsprechendem Jagdtaktiken verletzten Beutetieren gegenüber .

Eigentlich logisch , dass so etwas auch Delphine als zur Gruppe der Zahnwale gehörende Raubsäuger haben müssen .  Neuer Forschungsergebnisse belegen dies auch .

Was aber überrascht sind Anzeichen dafür , dass Delphine schwangeren Frauen ein offensichtlich anderes Verhalten gegenüber an den Tag legen , als Nichtschwangeren .

Es handelt sich hierbei um Verhaltensanalogien , welche aus einem entsprechenden Verhalten trächtigen Artgenossinen gegenüber resultieren .
Doch stellt sich die Frage , wie die Tiere dies bei ihnen absolut artfremden Geschöpfen , welche wir Menschen ihnen gegenüber darstellen , erkennen können . Bei ihren Artgenossen könnten bisher nicht erkannte Verhaltensmuster oder auch chemische Signale Auslöser für das spezifische Verhalten sein , doch beim Menschen scheidet dies aus . Man geht davon aus, dass Delphine die Neuropontentiale visualisieren und so auch , quasi , wie bei einem Röntgen- oder Ultraschallbild einen Fötus im Mutterleib erkennen .

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                    

 

 

 

                                                                               

 


 

                                                                                                                

                                                                                                                                                                                                                      

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